Tiergestützte Pädagogik


„Tiergestützte Arbeit am Bauernhof“ bezeichnet den gezielten Einsatz von landwirtschaftlichen Nutztieren für pädagogische, therapeutische oder soziale Zwecke. Der Bauernhof bietet einen ganzheitlichen Erlebniswert, der neben dem intensiven Tierkontakt auch grundlegende landwirtschaftliche Tätigkeiten und Abläufe in den pädagogischen/therapeutischen Prozess mit einbezieht. Doppeltqualifizierte LandwirtInnen oder das Team (LandwirtIn+soziale Fachkraft) weisen neben ihren Grundausbildungen noch eine tiergestützte Zusatzqualifikation wie z.B. den Universitätslehrgang für tiergestützte Therapie und tiergestützte Fördermaßnahmen auf. Die Nutztiere werden speziell ausgewählt, sozialisiert und trainiert. Das tiergestützte Programm ist individuell auf die verschiedensten KlientInnen abgestimmt. Tiergestützte Therapie hat die Behandlung von Krankheiten und deren Heilung zum Ziel. Bei tiergestützter Pädagogik und sozialer Arbeit geht es um die Förderung der körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit.

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Ziele tiergestützter Pädagogik


  • Verbesserung bzw. Schulung von Grob- und Feinmotorik
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • Förderung der Selbst- bzw. -eigenständigkeit
  • Steigerung des Selbstwertgefühles und des Selbstbewusstseins
  • Verbesserung des allgemeinen emotionalen Empfindens
  • Besserung von depressiven Verstimmungen
  • Allgemeine Aktivierung und Anhebung des Motivationszustandes
  • Kommunikation wird gefördert und Sprachstörungen werden gemildert
  • Erlernen sozialer Kompetenzen

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Einsatzgebiete


  • Körperlich und/oder geistige Behinderung
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Hyperaktivitäts- bzw. Aufmerksamkeitsstörungen
  • Geriatrische Patienten

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"Vom Ei zum Küken"


Dieses Projekt soll den Kindern den Lebenszyklus und den Stellenwert von Lebewesen in der Natur näher bringen. Im Rahmen dieser "erleb- und begreifbaren" gemeinsamen Arbeit erfahren die Kinder alles über:

  • Das Ei
  • Das Sozialverhalten des Huhnes
  • Die verschiedenen Rassen, Hühnerhaltung sowie geschichtliches
  • Tierschutz und vieles mehr...

  • Projektverlauf:


    Ein Brutkasten mit vorbereiteten Hühnereiern wird in ihrer Klasse/Schule aufgestellt. Während der 21 Bruttage sollen die Kinder so weit wie möglich selbständig - unter meiner Aufsicht - den Brutkasten betreuen.

    Nach dem Schlupf der Küken bleiben diese in einer von mir bereitgestellten Aufzuchtskiste eine individuell vereinbarte Zeit in der Klasse/Schule und sollen von den Kindern versorgt, beobachtet, getragen, gestreichelt usw. werden.

    Danach übersiedeln die Küken zu ihren Verwandten ins Tschipsiländ, wo sie nach einem vereinbarten Zeitraum von den Kindern besucht werden können, um zu erleben, wie schnell "ihre Küken" zu Hühnern bzw. Hähnen herangewachsen sind.


    Projektdauer:


    21 Bruttage + ca. 1 Woche in der die Küken in der Klasse/Schule leben


    Nähere Informationen jederzeit unverbindlich möglich!

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